Die größten Fehler im Ausdauertraining – Fehler Nr.11: Kein Faszientraining

Faszien haben immer auch etwas zu tun mit Bewegung und Bewegungssteuerung: Faszien und Muskeln stehen in einem wechselnden Verhältnis. Gibt es einen Bewegungsreiz, dann sendet die Faszie Signale an den Muskel – beispielsweise ob und wann und wie sich der Muskel an- oder entspannen soll. Die Faszie selbst kann sich aber weder an- noch entspannen. Sie kann aber die Bewegung einschränken. Sind die Bindegewebsstrukturen nicht gut trainiert hat das folgende negative Auswirkungen:

  • die Bewegung und die Beweglichkeit wird eingeschränkt

  • um die Bewegung durchzuführen, muss mehr Energie aufgewendet werden

  • die Wahrscheinlichkeit für unsaubere Bewegungen steigt

  • unsaubere Bewegungen führen zu unsauberen Bewegungsmustern

  • durch unsaubere Bewegungsmuster steigt die Wahrscheinlichkeit von Verletzungen.

Das Wort „verkleben“ haben wir bisher im Zusammenhang mit Faszien immer in Anführungsstrichchen gesetzt und tun das, wenn wir es verwenden, auch weiterhin. Korrekter ist der Begriff verfilzen. Auch Vernarbungen von Faszien können zu einer Funktionseinschränkung beitragen (der – akute – Klassiker ist der sogenannte „Pferdekuss“: ein inneres – und später auch äußeres Hämatom – das nach einem Zusammenprall, beispielsweise beim Fußball, entstehen kann).

Die Verbesserung der Beweglichkeit durch Faszientraining ergibt sich aus

  • einem größeren Bewegungsspektrum

  • einer größeren Bewegungsamplitude

  • und einer direkten verbesserten Beweglichkeit des jeweiligen Gelenkes und deren Funktion.

Es gibt Autoren, die diese Verbesserungen der Beweglichkeit hauptsächlich auf die Anregung des viskoelastischen Systems durch regelmäßiges Rollen zurückführen. Andere Autoren führen die Verbesserung der Beweglichkeit hauptsächlich auf fasziales Dehnen und weitere Stretching-Übungen zurück. „Die Wahrheit“ dürfte in der Mitte liegen: Der Autor dieses Booklets nutzt das Rollen oft als direkte Vor- und Nachbereitung für eine entsprechendes fasziales Dehnen oder ein fasziales Krafttraining. Auch das Rollen als separates Training, beispielsweise 2 – 3mal pro Woche a 20 Minuten ist sinnvoll.

Zu Faszien gibt es noch einiges mehr zu sagen. Das kannst du auch nachlesen bei „7 Dinge, die du über Faszien und Faszientraining wissen musst“ von Jörg Linder, dem Autor dieses Blogs. Erhältlich bei amazon.de


 

JÖRG LINDER AKTIV-TRAINING

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Triathlon-Trainer-B-Lizenz (Langdistanz)
Kontakt /Mail: info@aktiv-training.de

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Volkslauf Rund um Mercedes Benz / Rastatt

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Bild: Laufwelt.de

Volkslauf Rund um Mercedes Benz  / Rastatt

Sonntag, 10. März 2019

Infos und Anmeldung:

https://laufwelt.de/veranstaltungen/

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Baden-Baden / Lichtentaler Allee

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Bild:  Jörg Linder

Baden-Baden / Lichtentaler Allee

 

Februar 2019

 



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Nordic Fitness und Mobility Walking

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Bild: Jörg Linder

Nordic Fitness – 

Samstag, 16.02.2019 – 10:30 -11:15

Mobility Walking  – 
    
Sonntag, 17.02.2019, 10:30-11:15

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Deutsche Wellnesstage / Baden-Baden
Auf der Homepage der Deutschen Wellnesstage können Sie sich direkt anmelden:
 
 

Koordinativ orientiertes Training im Schülertriathlon

„……Desto mehr ein Sportler in der Lage ist, seine eigenen Bewegungen auf verschiedenen Untergründen (glatt, grob, uneben, uneben) und in verschiedenen Situationen mit Hilfe der Analysatoren zu erfassen, desto eher ist er in der Lage sich auf veränderte Gelegenheiten und Bedingungen einzustellen.
Und je eher er sich auf die Bedingungen eingestellt hat, desto eher kann er die damit zusammen hängenden (sportlichen) Aufgaben lösen…….
Bei der Planung und Durchführung eines koordinatives Training sollten folgende allgemeinen didaktischen Grundsätze berücksichtigt werden:
– vom Leichten zum Schweren
– vom Bekannten zum Unbekannten
–  vom Einfachem zum Komplexen
– von Allgemein zu Speziell
– von klein zu groß
– von langsam zu schnell….“

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Quelle und vollständiger Text:

https://www.aktiv-training.de/download/2019/01_14.01.19/Schuelertriathlon-Koordinativ_orientiertes_Training.pdf

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