Unsere Essgewohnheiten aus evolutionärer Sicht

Dreimal haben sich unsere Essgewohnheiten nicht nur als Anpassung an regionale Nahrungsangebote, sondern im globalen Maßtstab stark verändert. In allen drei Fällen, waren es Kulturleistungen, die dazu führten.

Die erste war die Nutzung des Feuers, um Pflanzen und Fleisch zu garen. Diese Innovation war für die Menschwerdung bedeutend, da sie die Ernährungsituation erheblich verbesserte. Viele Planzenbestandteile sind, wenn überhaupt, nur gekocht essbar…..Auch rohes Fleisch ist oft sehr zäh udn schwer zu essen. Es ist daher plausbiel, dass das Kochen von Nahrung für den Menschen konstitutiv wurde und wir uns bioligisch stark an gekochtes Essen angepasst haben…….

Auf die Gegenwart bezogen, heißt das, dass wir durchaus auf den Verzeher sehr nahrhaften Essens ausgerichtet sind und Rohkost schon lange nicht mehr bestimmender Bestandteil der menschlichen Ernährung ist.

Die zweite große Innovation war der Übergang zu Ackerbau und Viehzucht vor rund 10 000 Jahren. In der Folge ist Getreide, das vorher in der Ernährung nicht vorkam, zum Hauptlebensmittel geworden.

Die dritte große Veränderung erfolgte im 20. Jahrundert und ist chrakterisiert durch den stark wachsenden Anteil konzentrierter Kohlenhydrate in Form von Zucker, weißem Mehl und geschältem Reis.

Aus evolutionärer Sicht aber sind 10 000 Jahre eine  kurze und 100 Jahre eine sehr kurze Zeit – wahrscheinlich zu kurz, um sich durch natürliche Auslese an starke Veränderungen vollständig anzupassen.

Tatsächlich unterscheiden wir uns genetisch kaum von heute lebenden Jägern und Sammlern, deren Ernährung noch der von vor 20 000 Jahren entspricht.

Aus: GANTEN / SPAHL / DEICHMANN: Die Steinzeit steckt uns in den Knochen. Piper-Verlag 2011 (Kapitel: Allesfresser)

 

Bewegung lohnt sich in jedem Alter! – Vortrag Dr. Tilmann Markert – Laufwelt: https://aktivtraining.wordpress.com/2013/02/28/vortrag-in-der-laufwelt-bewegung-lohnt-sich-in-jedem-alter/

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So entsteht ein Bandscheibenvorfall

„Zwischen den einzelnen Wirbeln sind kleine Dämpfer, die Bandscheiben…..die Bandscheiben heißen deshalb so, weil die gallertartigen Pölsterchen, von einem Faserring (Band) zusammengehalten werden.

Dieser Faserring kann mit den Jahren an Stabilität verlieren, und so steigt die Gefahr, dass er reißt und seitlich Gewebe vom weichen Kern herausrutscht, welches gegen Rückenmark oder Nerven drückt.

Die Folge können Schmerzen sein, im schlimmsten Fall Lähmungserscheinungen……..Ein solches Verrutschen wird zum Beispiel durch falsches Heben ausgelöst. Voraussetzung ist jedoch, dass die Bandscheibe schon geschädigt ist, sonst passiert so etwas kaum.“

Aus: GANTEN / SPAHL / DEICHMANN: Die Steinzeit steckt uns in den Knochen. Piper-Verlag 2011 (Kapitel: Das Kreuz mit dem Kreuz)

 

Bewegung lohnt sich in jedem Alter! – Vortrag Dr. Tilmann Markert – Laufwelt: https://aktivtraining.wordpress.com/2013/02/28/vortrag-in-der-laufwelt-bewegung-lohnt-sich-in-jedem-alter/

 

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