Training at home – Teil 6: Mobilitytraining – Schwerpunkt: Wirbelsäule

Training at home – Übung 6:  Mobilitätstraining / Mobility-Training mit Schwerpunkt Wirbelsäule

Material / Equipment: Besenstiel / Stock / o.ä…..Länge: eher 160cm als 120cm

Trainiere deine Mobilitiät. Am besten täglich. Immobil und unbeweglich wirst du von alleine.

Ausgangsposition / Grundposition:  Der Stock liegt bei den Übungen auf der Schulter. Die Arme sind möglichst waagrecht ausgestreckt und halten den Besenstiel fest.
Du stehst gerade. Die Füße etwas mehr als schulterbreit auseinander.

Übung 1:
Beuge den Oberkörper nach vorne (die Knie bleiben leicht angewinkelt) und richte dich wieder auf.

Übung 2:
Beuge den Oberkörper nach vorne (die Knie bleiben leicht angewinkelt) und richte dich wieder auf und beuge deinen Oberkörper dann nach hinten.

Das Bewegungstempo ist langsam bis moderat.

Die Wirbelsäule wird so beweglich gehalten. Schulterprobleme bessern sich (aufgrund der Haltung durch den Stock).

Arbeite entweder abwechselnd nach vorne und nach hinten oder mache erst 5 – 10 Wiederholungen nach vorne und anschließend nach hinten.

Übung 3:
Neige aus der Ausgangsposition den Oberkörper langsam und abwechselnd nach links und rechts.

Übung 4:
Drehe aus der Ausgangsposition den Oberkörper nach links. Füße und Beine bleiben fest und in der Ausgangsposition. Drehe dann nach rechts. Wechsele in langsamer Geschwindigkeit die Richtungen.

Übung 5:
Mache Übung 1. In dem Moment in dem der Körper nach vorne geneigt ist, drehst du dich abwechselnd nach links und rechts, so dass das linke Stockende zum linken Fuß (Zehen) zeigt und das rechte zum rechten Fuß (Zehen).

Übung 6:
Mache Übung 2. In dem Moment in dem der Körper nach hinten geneigt ist, drehst du dich abwechselnd nach links und rechts, so dass das linke Stockende zum linken Fuß (Ferse) zeigt und das rechte zum rechten Fuß (Ferse).

Grundlegegendes zu den Übungen:

  • Strebe einen sicheren Bewegungablauf an.
  • Nutze immer alle Bewegungsrichtungen gleichermaßen – also: vorne – hinten; links – rechts; etc.
  • Wähle ein moderates Bewegungstempo

Dauer Mobiltätstraining: bis zu 20 Minuten (- fast – täglich)

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Die Teilnehmer der „Training-at-Home“-Gruppe erhalten ein Scan der jeweiligen Übung per E-Mail.

In dem Fall erhaltet ihr 3 Scans mit dem Dateinamen „Stockübungen“

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Jörg Linder – Master of Arts in Gesundheitsmanagement und Prävention – Ihr Personal Trainer für Baden-Baden, Karlsruhe, Pforzheim, Ortenau, Nordschwarzwald.

web: www.aktiv-training.de

Mail: info@aktiv-training.de

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Foam-Rolling im Lendenwirbelbereich und der Oberschenkelaußenseite

  • Um den Lumbal- und Lendenwirbelbereich mit dem Foam-Roller (trotzdem) locker zu massieren, kannst du dich aufrecht mit dem Rücken zur Wand stellen, die Rolle dann im Lumbalbereich positionieren und dich mit einer halben Kniebeuge langsam auf und ab bewegen.  

    Das ist für diesen Bereich eine gesunde Selbstmassage.

     

  • Die Oberschenkelaußenseite kannst du – beginnend in der Mitte – ausrollen. Rolle dabei dann aber nur etwa 5cm nach oben, dann wieder zur Mitte des Oberschenkels, dann 5cm nach unten. Das ist ausreichend.  

    Komme dem Ansatz und Ursprung des Illio-Tibial-Bandes nicht zu nahe (jedenfalls nicht mit hohem Druck; lockere Selbstmassage mit Bällen um den Ursprung und Ansatz herum, wäre bei Bedarf eingeschränkt möglich)…..“

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Aus: „7 Dinge, die du über Faszien und Faszientraining wissen musst“ von Jörg Linder  /Published independently / erhältlich bei: amazon.de
 

 

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Triathlon-Trainer-B-Lizenz (Langdistanz)
Kontakt /Mail: info@aktiv-training.de

 

 

Faszien, Propriozeption und Sensomotorik

Propriozeption bedeutet: Sinneswahrnehmung und Tiefensensibilität. Sie ist als sogenannter sechster Sinn ein Aspekt der Sensomotorik. 

Hier ein Beispiel für die Sensomotorik: Ein Einbeinstand auf einer instabilen Unterlage ist mitunter eine wackelige Angelegenheit. Es gibt verschiedene sensorische Rezeptoren im Körper. Faszien besitzen bis zu sechsmal mehr „Fühler“ als Muskelspindeln (auch dieser Punkt ist erst relativ neu erforscht). 

Diese Fühler und Rezeptoren ermöglichen im Zusammenspiel mit dem Zentralnervensystem, das sich der Sportler im Einbeinstand (automatisch) ausbalancieren und sich in allen Lagen positionieren kann.  

Faszien sind im Kontext der Sensomotorik ein Sinnesorgan und mitentscheidend für die Körperwahrnehmung. Zusammenfassend lässt sich sagen: Faszien enthalten zahlreiche

– Mechanonrezeptoren

– sensorische Rezeptoren und

– freie Nervenenden 

Das macht die Faszien zu einem Sinnesorgan.

Short and simple: Faszien sind wichtig für die Sensorik, die Sensomotorik und die Körperwahrnehmung…..“

 

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Aus: 7 Dinge, die du über Faszien und Faszientraining wissen musstvon Jörg Linder  /Published independently / erhältlich bei: amazon.de

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Faszientraining und Foam-Rolling / Dienstag, 18.02.2020

Faszientraining und Foam-Rolling in der LAUFWELT in Rastatt

Dienstag, 18. Februar 2020 – 18.00Uhr

– Faszien lassen sich trainieren
– Faszien-Training wirkt langfristig
Der Schlüssel zum Therapieerfolg liegt in der Nachhaltigkeit.
Anders als ein trainierter Muskel verändert sich die Bindegewebe Hülle nur langsam, dafür aber dauerhaft.
Geduldiger Einsatz lohnt sich.
Weniger ist dabei mehr.
TerminDienstag, 18.02.2020 / 18.00Uhr (bis 20.30Uhr)
Mindestteilnehmer: 6 Personen bis max. 10 Personen
Teilnahmebetrag: 30,- €

Infos und Anmeldung:

https://laufwelt.de/laufkurse-2-2/

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Jörg Linder / www.aktiv-training.de
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Das Fasziennetz

„Ein gezieltes Training des Bindegewebes kann für Sportler und alle Menschen, die sich gerne bewegen sinnvoll sein.

Ist das Fasziennetz elastisch, geschmeidig und belastbar ist das eine optimale Voraussetzung für die nachfolgende Bewegung, den Sport und Wettkampf selbst, die körperliche Leistung und auch für die Verletzungsprophylaxe.

Der letztere Punkt ist nicht nur im Leistungssport wichtig, sondern auch im Hobby- und Gesundheitsbereich:

Zum einen ist eine stabile Gesundheit die Voraussetzung für eine Leistungserbringung, zum anderen sind Verletzungszeiten (unnötige) Trainingsausfallzeiten. Verletzungsprophylaxe dient immer auch der Reduzierung (unnötiger) Trainingsausfallzeiten.“

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Aus: „7 Dinge, die du über Faszien und Faszientraining wissen musst“ von Jörg Linder  /Published independently / erhältlich bei: amazon.de

 

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Körperliche Kompensationen bei eingeschränkter Beweglichkeit und Mobilität

Der Körper kann fehlende Mobilität und Beweglichkeit kompensieren.

Das wirkt sich dann allerdings häufig negativ aus und zwar auf die –  anatomisch betrachtet  – darüber oder darunter liegenden Gelenke.

Beispiel Kniegelenk: Ein Bewegungsdefizit im Kniegelenk kann zu Hüftbeschwerden führen.

Der Körper kann sich an die Kompensationen gewöhnen.

Hat der Körper sich an die Kompensationen gewöhnt können die meisten Bewegungen und Sportarten bis zu dem Punkt – teilweise ohne größere Einschränkungen – durchgeführt werden, an dem einzelne Bereiche „endgültig überlastet“ sind und das Gehirn sich entscheidet durch Schmerzsignale „mitzuteilen“, dass hier etwas nicht stimmt.

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Foam-Rolling / Trainingsprogramme / Programmgestaltung

Trainingsprogramme / Trainingsvorschläge mit der Hartschaumrolle im Überblick

  • Training Minimalprogramm 1: 2 mal pro Woche / 15 – 20 Minuten

  • Training Minimalprogramm 2: 4 mal pro Woche / 10 Minuten Splitprogramm

  • Training Standardprogramm: 3 mal pro Woche / 15 – 20 Minuten

  • Training Maximalprogramm 1: 4 mal pro Woche / 20 Minuten

  • Training Maximalprogramm 2: 2 mal pro Woche / 40 – 50 Minuten

Short and simple:

Die Empfehlung für Einsteiger ist es, sich am Standardprogramm zu orientieren und gegebenenfalls auf ein Minimalprogramm auszuweichen.

Maximalprogramme sind für Erfahrene (mindestens 1 Jahr Praxiserfahrung) oder Berufssportler möglich.

Für welches Programm, für welchen zeitlichen Ablauf auch immer du dich entscheidest: Es muss in deinen Alltag und in deinen Sport passen.

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Selbstmassage

Selbstmassage der Gesäßmuskulatur im Stehen an der Wand:

Material: Massageball

  • Ausgangsposition: Stelle dich mit dem Rücken zur Wand (oder zur Tür etc….)

  • Lege und fixiere einen Massageball zwischen rechter Pobacke und Wand

  • Bringe den Ball in Bewegung, in dem du die Beine leicht beugst und streckst, und dich auf dem Ball hin- und her bewegst.

  • Dauer: ca. 1 Minute pro Seite

Selbstmassage des vorderen Oberschenkels im Stehen an der Wand mit Massageball

Material: Massageball

  • Ausgangsposition: Stelle dich mit dem Gesicht eng zur Wand (oder zur Tür etc….)

  • Bringe deinen rechten Oberschenkel in Dehnposition (indem du ihn mit der rechten Hand hinten oben festhältst, gedehnt wird die vordere Oberschenkelmuskulatur).

  • Fixiere den Ball zwischen rechtem Oberschenkel und Wand.

  • Bringe den Ball in Bewegung, in dem du das Standbein beugst und streckst.

  • Du kannst dich auch nach links und rechts drehen, um die Oberschenkelvorderseite großflächiger zu „bearbeiten.“

  • Dauer: ca. 1 Minute pro Seite

Short and simple: Übungen im Stehen lassen sich fast überall durchführen und in der Regel ist der Druck und der Druckschmerz (deutlich) vermindert.

 

Aus: „7 Dinge, die du über Faszien und Faszientraining wissen musst“ von Jörg Linder 
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Das Fasziennetzwerk

Teilweise sind die Faszien dünn und teilweise sehr straff verwebt. Die Schichten sind mal locker und mal fest und zwischen den Schichten befindet sich die Grundsubstanz. So entsteht ein komplexes Gleitsystem. 

Gesundes Bindegewebe ist im Idealzustand immer elastisch, belastbar und reißfest zugleich. Das fasziale Gewebe ist also hoch widerstandsfähig und weist eine hohe Zugspannung auf. 

Die Zugspannung und die Spannungsverhältnisse kann man sich vorstellen, wie bei einem Zelt: Ist die Spannung dort an der richtigen Stelle mit dem richtigen Zug, und dem entsprechenden Ausgleich auf der anderen Seite, steht auch das Zelt sicher und fest. Übertragen auf den menschlichen Körper heißt das: Je ausgeglichener die Spannungsverhältnisse innerhalb des Fasziennetzwerkes sind, desto ausgeglichener ist der menschliche Körper. 

Short and simple: Faszien sind wie ein Netz unter Zugspannung angeordnet.

Aus: „7 Dinge, die du über Faszien und Faszientraining wissen musst“ von Jörg Linder
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Fasziengewebe

„……Alle bindegewebigen, flächigen Strukturen im Körper könnte man als „die eigentlichen Faszien“ beschreiben.  

Alle genannten Gewebestrukturen und Arten bilden zusammen „die Faszien“, das Fasziengewebe oder einfach fasziales Gewebe.  

Dieses Gewebe bildet Fasziengeflechte, die sich in verschiedenen Formen im Körper finden.  

Beispielsweise befindet sich eine der größten Faszien unter der Haut und stellt eine gleitende Schicht zwischen den Muskeln und der Haut dar.  

Faszien umhüllen ganze Muskelgruppen oder auch einzelne Muskelfasern. Zum Teil bilden sie Trennwände im Muskel („Septen“). Muskelfaszien umhüllen einzelne Muskeln und bilden oft den (sehnigen) Ursprung und den Ansatz des Muskels. 

Short and simple: Faszien sind bindegewebige Häute…. 

…..Faszie“ bedeutet Band bzw. Bündel.  

Viele Faszien besitzen eine Wellenstruktur. Das fasziale Gewebe ist insgesamt wie ein Netz angeordnet und hängt miteinander zusammen……“ 

Aus: „7 Dinge, die du über Faszien und Faszientraining wissen musst“ von Jörg Linder  

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