Training at home / Übung 9 / Wadendehnung / The Calf Stretch

Training at home – Übung 9:

Die Wadenmuskulatur ist wichtig beim Gehen und beim Laufen, da sie den Fuß nach unten abwinkelt.  Dadurch kommt eine runde Abrollbewegung – von der Ferse zum Ballen – zustande.
Oft haben Läufer Probleme an und mit den Waden.
Dehnübungen helfen grundätzlich den Muskeltonus nach dem Training wieder zu regulieren.
Wadendehnung – The Calf Stretch – So geht’s:
  1. Nimm auf dem Boden oder auf einer Bank die Liegestütz-Position ein.
  2. Verlagere das Gewicht auf die Fußballen.
  3. Die Knie können leicht gebeugt sein.
  4. Halte die Fersen permanent auf dem Boden.
  5. Halte die Spannung (relativ lange). Du kannst auch leicht wippende Bewegungen machen.

Die Teilnehmer der „Training-at-Home“-Gruppe erhalten ein Scan der jeweiligen Übung per E-Mail.

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Jörg Linder – Master of Arts in Gesundheitsmanagement und Prävention – Ihr Personal Trainer für Baden-Baden, Karlsruhe, Pforzheim, Ortenau, Nordschwarzwald.

Gesundheits- und Bewegungstraining vor Ort (auf Anfrage!). Online-Trainings ab Herbst 2020.

web: www.aktiv-training.de

Mail: info@aktiv-training.de

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Training at home / No. 8 / Hüftbeuger-Stretch im Stehen

Training at home – Übung 8:   Hüftbeuger-Stretch im Stehen 

So geht´s:

  • Mache einen Ausfallschritt nach vorne.

  • Das hintere Bein bleibt / ist fast gestreckt und die Ferse ist auf dem Boden (du spürst jetzt auch ein Ziehen in der Wade und im Fuß)

  • Konzentriere dich jetzt auf die Hüfte und den Hüftbeuger

  • Bewege dich mit deinem Oberkörper leicht nach hinten und konzentriere dich auf die Dehnung (den Zug) im Hüftbeuger.

Hüftbeuger-Stretch im Stehen vor dem Sport:

Die gleiche Übung und der gleiche Ablauf, nur wird die Bewegung jetzt dynamischer, aktivierender, wippender und kürzer ausgeführt.

Hüftbeuger-Stretch im Stehen nach dem Sport:

Die gleiche Übung und der gleiche Ablauf, nur wird die Bewegung jetzt statisch, haltend und länger (bis zu 1 – 2 Minuten) ausgeführt.

 

Die Teilnehmer der „Training-at-Home“-Gruppe erhalten ein Scan der jeweiligen Übung per E-Mail.

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Jörg Linder – Master of Arts in Gesundheitsmanagement und Prävention – Ihr Personal Trainer für Baden-Baden, Karlsruhe, Pforzheim, Ortenau, Nordschwarzwald.

Gesundheits- und Bewegungstraining vor Ort (auf Anfrage!)

web: www.aktiv-training.de

Mail: info@aktiv-training.de

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Renntempo im Grundlagentraining

Renntempo:

Für ambitionierte Marathonläufer oder Halbmarathonis machen kurze Intervalle im geplanten (Halb-)Marathontempo (oft) jetzt schon Sinn. Auch wenn der (Halb-)Marathon erst in 4 bis 6 Monaten stattfinden wird. 

Nehmen wir an, du planst einen Marathon in 5 Monaten in etwa 3Std.25Min. zu laufen. Das ergibt ein geplantes Renntempo von etwa 4Min.50Sek. pro km.

Du kannst jetzt schon im Grundlagentraining 1mal in der Woche kurze Intervalle mit Gehpausen im geplanten Renntempo laufen.

Trainingsbeispiel Renntempo im Grundlagentraining:

  • Woche 1: 3 mal 1000m in 4:50 / Gehpause: 3 Min.

  • Woche 2: 3 mal 1000m in 4:50 / Gehpause: 2 Min.

  • Woche 3: 4 mal 1000m in 4:50 / Gehpause: 2 Min.

  • Woche 4: 4 mal 1000m in 4:50 / Gehpause: 1 Min.

In Woche 5 und in Woche 6 könntest du statt einer Gehpause, direkt locker für 500 oder 1000m weiter traben, um dann wieder nonstop ins Renntempo zu wechseln.

 
Aus: „Die  12 größten Fehler im Lauftraining“ / von: Jörg Linder – erhältlich nur bei: amazon.de
JÖRG LINDER
Master of Arts in Gesundheitsmanagement und Prävention 
Mail: info@aktiv-training.de


Laufen / Basistraining

„…..Anders erwachsene Laufeinsteiger: Erwachsene Laufeinsteiger müssen erst einmal ganz unten ihre Basis legen. Sie müssen also erst das Fundament bauen. 
 
Das Fundament bilden, lässt sich auch mit „Laufen lernen“ um- und beschreiben. Das dauert, je nach Trainingsgestaltung und -inhalten 2 – 4 Monate. 
 
Laufeinsteiger beginnen also zunächst beim Fundament. Erst im Anschluss beginnt dann ein (weiterer) Grundlagentrainingsblock, vergleichbar mit den unteren Steinblöcken einer Pyramide, dem o.g. Basistraining.
 
Bilde die Grundlagenausdauer vernünftig aus. Wenn aus irgendwelchen Gründen 2 – 3 Trainingseinheiten ausfallen müssen, heißt das nicht, dass in der Folge die Intensität hochgefahren werden soll oder 2mal am Tag trainiert werden soll. 
 
Bleibe bei deinem Plan und bleibe bei deinem Basistraining. Deine Weiterentwicklung soll dauerhaft und stabil sein. Dein Training der Grundlagenausdauer sollte immer längerfristig und gegebenenfalls begleitend organisiert sein.
 
Das kannst du innerhalb von 72 Stunden tun, um dein Basistraining zu verbessern:
 
Gehe laufen und zwar locker und relativ langsam:
Lerne, die moderate Intensität zu schätzen (okay, das dauert länger als 72 Stunden, aber irgendwann muss man ja anfangen).
 
Setze die richtigen Prioritäten:
Überdenke deine Prioritäten und Ziele. Orientiere dich an den langfristigen Prioritäten und nehme dir Zeit für deine langfristigen Ziele. Kurzfristiges kannst du nebenbei machen – Langfristiges wird priorisiert.
 
Planung:
Plane dein Basistraining. Nehme es ernst, auch wenn der Leitungs- und Formhöhepunkt erst in 4 oder 6 Monaten sein wird. Plane – je nach Zielsetzungen – 2 Blöcke a 6 Wochen oder 1 Block a 10 – 12 Wochen. Auch wenn deine Saison schon am laufen ist, und du noch kein Basistraining gemacht hast: Plane es ein und ziehe es durch……“
 
 
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JÖRG LINDER
Master of Arts in Gesundheitsmanagement und Prävention 
Mail: info@aktiv-training.de


Die größten Fehler im Ausdauertraining – Fehler Nr.12: Keine tiefe Hocke

Die tiefe Hocke ist im Idealfall – bei entsprechend geübten Personen – angenehm, bequem und entspannend. Nepalesen sitzen z.B. bequem 20 – 30 Minuten in dieser Position und kochen und essen dabei. Für Nordeuropäer ist die Hocke durchaus erlernbar; die angestrebte Sitzdauer jedoch (wesentlich) kürzer – was auch ausreicht, um in den Genuss der vielen positiven Effekte zu kommen. Unsere Muskeln, Sehnen, Gelenke und Faszien müssen sich erst (wieder) langsam – daran gewöhnen.

Die positiven Effekte sind unter anderem:

  • Dehnung und Verbesserung der Beweglichkeit rund um die Waden, die Füße, den Bereich um die Achillessehnen, die Knie und die Hüfte (also eine ganze Menge mit nur einer einzigen Übung!)

  • Entspannung und Entlastung und Dehnen der Rückenmuskulatur

Die Tiefe Hocke – So geht´s:

  • Ausgangsposition = schulterbreiter Stand

  • Die Fußspitzen können leicht nach außen zeigen

  • Bewege die nach hinten unten

  • Wenn du unten bist, lasse dich entspannt (nach vorne) hängen (= Rückendehnung / auch Halswirbelsäule). Der Rücken ist also rund.

  • Bleibe, so lange es dir angenehm ist (10 Sekunden bis zu 2 Minuten)

Du kannst auch folgende Variante nutzen. Diese Variante ist für einige angenehmer und leichter zu erreichen:

Tiefe Hocke / Variante / Beine weiter auseinander – So geht´s:

  • Ausgangsposition = Der Stand ist mehr als schulterbreit

  • Die Fußspitzen können leicht nach außen zeigen

  • Bewege dich – wie gehabt – nach hinten unten

  • Wenn du unten am Umkehrpunt bist, lässt du den Oberkörper entspannt zwischen den Knien nach vorn hängen.


 

JÖRG LINDER AKTIV-TRAINING

Master of Arts in Gesundheitsmanagement und Prävention
Triathlon-Trainer-B-Lizenz (Langdistanz)
Kontakt /Mail: info@aktiv-training.de

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Die größten Fehler im Ausdauertraining – Fehler Nr.11: Kein Faszientraining

Faszien haben immer auch etwas zu tun mit Bewegung und Bewegungssteuerung: Faszien und Muskeln stehen in einem wechselnden Verhältnis. Gibt es einen Bewegungsreiz, dann sendet die Faszie Signale an den Muskel – beispielsweise ob und wann und wie sich der Muskel an- oder entspannen soll. Die Faszie selbst kann sich aber weder an- noch entspannen. Sie kann aber die Bewegung einschränken. Sind die Bindegewebsstrukturen nicht gut trainiert hat das folgende negative Auswirkungen:

  • die Bewegung und die Beweglichkeit wird eingeschränkt

  • um die Bewegung durchzuführen, muss mehr Energie aufgewendet werden

  • die Wahrscheinlichkeit für unsaubere Bewegungen steigt

  • unsaubere Bewegungen führen zu unsauberen Bewegungsmustern

  • durch unsaubere Bewegungsmuster steigt die Wahrscheinlichkeit von Verletzungen.

Das Wort „verkleben“ haben wir bisher im Zusammenhang mit Faszien immer in Anführungsstrichchen gesetzt und tun das, wenn wir es verwenden, auch weiterhin. Korrekter ist der Begriff verfilzen. Auch Vernarbungen von Faszien können zu einer Funktionseinschränkung beitragen (der – akute – Klassiker ist der sogenannte „Pferdekuss“: ein inneres – und später auch äußeres Hämatom – das nach einem Zusammenprall, beispielsweise beim Fußball, entstehen kann).

Die Verbesserung der Beweglichkeit durch Faszientraining ergibt sich aus

  • einem größeren Bewegungsspektrum

  • einer größeren Bewegungsamplitude

  • und einer direkten verbesserten Beweglichkeit des jeweiligen Gelenkes und deren Funktion.

Es gibt Autoren, die diese Verbesserungen der Beweglichkeit hauptsächlich auf die Anregung des viskoelastischen Systems durch regelmäßiges Rollen zurückführen. Andere Autoren führen die Verbesserung der Beweglichkeit hauptsächlich auf fasziales Dehnen und weitere Stretching-Übungen zurück. „Die Wahrheit“ dürfte in der Mitte liegen: Der Autor dieses Booklets nutzt das Rollen oft als direkte Vor- und Nachbereitung für eine entsprechendes fasziales Dehnen oder ein fasziales Krafttraining. Auch das Rollen als separates Training, beispielsweise 2 – 3mal pro Woche a 20 Minuten ist sinnvoll.

Zu Faszien gibt es noch einiges mehr zu sagen. Das kannst du auch nachlesen bei „7 Dinge, die du über Faszien und Faszientraining wissen musst“ von Jörg Linder, dem Autor dieses Blogs. Erhältlich bei amazon.de


 

JÖRG LINDER AKTIV-TRAINING

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Koordinativ orientiertes Training im Schülertriathlon

„……Desto mehr ein Sportler in der Lage ist, seine eigenen Bewegungen auf verschiedenen Untergründen (glatt, grob, uneben, uneben) und in verschiedenen Situationen mit Hilfe der Analysatoren zu erfassen, desto eher ist er in der Lage sich auf veränderte Gelegenheiten und Bedingungen einzustellen.
Und je eher er sich auf die Bedingungen eingestellt hat, desto eher kann er die damit zusammen hängenden (sportlichen) Aufgaben lösen…….
Bei der Planung und Durchführung eines koordinatives Training sollten folgende allgemeinen didaktischen Grundsätze berücksichtigt werden:
– vom Leichten zum Schweren
– vom Bekannten zum Unbekannten
–  vom Einfachem zum Komplexen
– von Allgemein zu Speziell
– von klein zu groß
– von langsam zu schnell….“

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Quelle und vollständiger Text:

https://www.aktiv-training.de/download/2019/01_14.01.19/Schuelertriathlon-Koordinativ_orientiertes_Training.pdf

Die häufigsten Fehler im Ausdauertraining – Fehler 10 – Zuviel Sitzen

Nach 8 Jahren geht es jetzt weiter mit den häufigsten Fehlern im Ausdauertraining. Chronologisch kommt hier jetzt Fehler Nr.10

Die Fehler Nummer 1 bis 9 finden sich in den Blogbeiträgen aus dem Jahr 2010 bis Januar 2011.

Fehler Nr.10 ist: zu viel Sitzen.

Das ist natürlich auch eine Frage des Lebensstils. Aber auch eine Frage des Trainings. Denn durch zu viel Sitzen verfällt der Körper in einen Zustand, der ein vernünftiges Training verhindert.

Viele sind nach langem Sitzen einfach auch zu müde für Bewegung, Training und Sport. Sie sind einfach zu lange träge und antriebslos.

Und langes und häufiges Sitzen, kann auch dann zu Krankheiten wie z.B. Diabetes-2 führen, auch wenn ansonsten Sport gemacht wird.

Dauerhaftes Sitzen ist in jedem Fall ein Gesundheitsrisiko – auch dann, wenn der Langsitzer ein Sportler ist. Sportler benötigen daher eine praktikable Strategie, die sich effektiv gegen das lange Sitzen anwenden lässt.

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JÖRG LINDER AKTIV-TRAINING

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Triathlon Trainer: http://triathlon-trainer.blogspot.de/

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