Training at home – Teil 5: Kniebeugen / Squats

Training at home – Übung 5: Kniebeugen / Squats

Kniebeugen sind immer noch eine der besten und wichtigsten Fitness- und Athletikübungen der Welt.

Vorbemerkung:

Bei einer guten Kniebeuge ist nicht der Knieglenekswinkel entscheidend – sondern die Stellung der Oberschenkel zum Boden.

Die Oberschenkelvorderseite sollte parallel zum Boden sein – dies einem Kniegelenkswinkel von etwa 120 – 140 Grad. Dies ist ein idealer Umkehrpunkt (für die Bewegung von unten nach oben).

Der früher (und heute auch noch) oft empfohlene Kniegelenkswinkel von 90 Grad ist der ungünstigste Winkel: Hier ist der Anpressdruck auf die Kniescheibe am höchsten. Dieser Umkehrpunkt ist daher ungünstig und sollte vermieden werden.

Ausführung – Kniebeugen ohne Zusatzlast:

Squat / Kniebeuge mit augestreckten Armen:

Arme waagrecht vor dem Körper – Hände auf Schulterhöhe – Füße etwas mehr als schulterbreit auseinander – Füße leicht (bei Bedarf: mehr) nach außen gedreht (Beweglichkeit!) – bei Bedarf Keil / flaches Brett / niedriger Bordstein unter die Fersen – Brust herausgedrückt – Rücken angepannt und gestreckt.
Abwärtsbewegung: – einatmen -in die Knie gehen – dabei Körperschwerpunkt WEIT nach hinten unten verlagern – Köprergewicht ist auf den Fersen – soweit nach hinten unten bis die Oberschenkelvorderseiten parallel zum Boden sind – Knie sind in Richtung der Zehen nach außen gedreht.

Aufwärtsbewegung: – Brust bleibt (aus)gestreckt – Fersen in den Boden drücken – Hüfte nach oben und vorne schieben – langsam ausatmen und aufwärts bewegen bis zum Stand.


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Dauer:   bis zu 20 Minuten (incl. Pausen)

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Orga:    Einsteiger konzentrieren sich auf die Bewegung und die Qualität der (langsamen) Ausführung

4 – 6 Durchgänge a jeweils 3 – 6 Wiederholungen

Die Teilnehmer der „Training-at-Home“-Gruppe erhalten ein Scan der jeweiligen Übung per E-Mail.

In dem Fall erhaltet ihr 2 Scans einer bestimmten Übungsabfolge: „Beugen und Boden berühren – Squat“

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Jörg Linder – Master of Arts in Gesundheitsmanagement und Prävention – Ihr Personal Trainer für Baden-Baden, Karlsruhe, Pforzheim, Ortenau, Nordschwarzwald.

web: www.aktiv-training.de

Mail: info@aktiv-training.de

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Dynamisches Dehnen

Es gibt verschiedene Formen des dynamischen Dehnens. Im Allgemeinen kannst du sehr gute Beweglichkeitsverbesserungen damit erreichen.  – Beachte die Ausführungshinweise in den letzten Blogbeiträgen zum Thema (siehe Kategorie: Mobility / Mobility-Training…..oder klicke einfach zurück in den Blogbeiträgen)….Hier ein kurzer Überblick (es gibt sicher noch weitere Feinst-Formen und Beschreibungen, aber keine verbindliche Nomenklatur).

Movemment Preps (Movement Preparation) / Dynamisches Beweglichkeitstraining

Movement Preps sind ein dynamisches Warming-Up mit Betonung auf Flexibilität (Mark Verstegen – Core-Performance). Mit größtenteils Ganzkörperbewegungen wird sowohl die Beweglichkeit wie auch die Stabilität trainiert und verbessert. Ziel ist es den Körper auf sportliche Bewegungen und den Trainingshauptteil vorzubereiten.

Es handelt grundsätzlich um ein dynamisches Beweglichkeitstraining, so dass diese Übungen auch im Hauptteil und im Cool-Down zum Tragen kommen. Ziel ist es dabei den aktuellen Bewegungsumfang zu erhalten und zu verbessern.

Federndes Dehnen

Das Trainingsziel hier ist eher die Aktivierung der an der Bewegung beteiligten Muskulatur und nicht unbedingt die Verbesserung der Beweglichkeit. In der Dehnposition werden vorsichtig federnde und wippende Bewegungen durchgeführt. Wichtig: Nur im aufgewärmten Zustand. Diese Art des Dehnens ist relativ schwungvoll und wird daher manchmal auch ballistisches Dehnen genannt.

Impuls-Dehnen:

Das Impuls-Dehnen ist eine Variante des statischen Dehnens und ähnlich dem federnden dynamischen Dehnen, wobei es insgesamt schonender ist und daher dem federnden Dehnen vorzuziehen ist. – Beim Impuls-Dehnen wird nach dem Einnehmen der statisch-haltenden Dehnposition kurze Bewegungsimpulse durchgeführt.

PNF-Dehnen (Propriozeptive neuromuskuläre Fazilitation)

Am besten wird das PNF-Dehnen mit Partner durchgeführt und im Prinzip kann es bei jeder Dehnübung zum Einsatz kommen. Dabei wird der zu dehnende Muskel zunächst statisch gedehnt. Diese Dehnung wird für etwa 30 Sekunden aufrechterhalten. Anschließend wird der Muskel kurz (etwa 5 Sekunden) gegen einen Widerstand isometrisch angespannt. Nach Auflösung der Anspannung wird der zu dehnende Muskel erneut weiter gedehnt (5 Sekunden). Hier kommt oft der Partner oder Trainer zum Einsatz, der die Dehnung intensivieren kann. Der Anspannungs-Entspannungs-Zyklus wird bei zu 5mal wiederholt. Dabei wird der Dehnungsgrad jedes Mal erhöht, bis zum Abschluss die statische Dehnung in der Endposition gehalten wird. Während der Entspannung wird normal geatmet, wohingegen während der Anspannungsphase (5 Sekunden) der Atem angehalten wird.

Active Isolated Stretching (AIS)

Das Trainingszziel des AIS besteht in der Verbesserung der Gelenkbeweglichkeit.

Active Isolated Stretching (AIS) lässt sich sehr gut in den Satzpausen eines Krafttrainings einsetzen. Es basiert auf dem Gegenspieler-Prinzip: Durch das Anspannen eines Muskels entspannt sich der Gegenspieler ( = reziproke Hemmung).

Der zu dehnende Muskel wird in die maximale Dehnposition gebracht und zwar aus eigener Kraft. Beispiel: Das Bein wird in Rückenlage gestreckt Richtung Oberkörper bewegt. Dabei spannt die vordere Oberschenkelmuskulatur sich an. Ist die momentane Bewegungsreichweite erreicht, kann das Bein mit Hilfe eines Handtuchs ein Stück weiter Richtung Oberkörper gezogen werden (das Handtuch wird dafür direkt auf der Fußmitte positioniert) und dort kurz gehalten – 2 – 3 Sekunden. Grundsätzlich: Kontrollierte und langsame Ausführung und 10 bis 15 Wiederholungen.

Wichtig: Die aktive Bewegung so weit wie möglich ohne Hilfsmittel ausführen – dann erst die Unterstützung mit zum Beispiel einem Hilfsmittel wie etwa einem Handtuch.

Gewichtheben / Langhanteltraining / Kettlebelltraining

Einige Gewichthebeübungen und Kettlebell-Hebungen sind auch – bei richtiger Ausführung – effektive Beweglichkeitsübungen.

Für Beweglichkeitsverbesserungen reichen diese Übungen alleine jedoch nicht aus – für den Beweglichkeitserhalt sind sie eine sehr gute Alternative. Und in Verbindung mit einem regelmäßigen Beweglichkeitstraining ergibt sich ein starkes Übungs-Duo.

Ablauf / Tageszeit / Dynamisches Dehnen in der Praxis

Grundsätzlich lässt sich Dynamisches Dehnen jederzeit einsetzen.

Am Morgen: Dynamisches Dehnen und Mobility-Training hilft die einzelnen Muskeln beweglicher zu machen. Strebe dabei aber nicht den maximalen Bewegungsumfang an. Ziel ist die Mobilität der Gelenke und die Flexibilität der Muskulatur zu verbessern  (dagegen ist statisches / haltendes Stretchen am Morgen eher ungeeignet…..siehe vorherige Beiträge).

Beispiele für Dynamisches Dehnen am Morgen:

  • Armschwünge

  • Beinschwünge

  • Drehungen des Rumpfes

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Master of Arts in Gesundheitsmanagement und Prävention
Triathlon-Trainer-B-Lizenz (Langdistanz)
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Mastering the basics

Success in the gym, as with most things in life, comes down to mastering the basics.

With that in mind, here are 6 exercise tips, weightlifting basics, the best exercises to start with, and training essentials that nobody wants to believe, but everyone should follow…... 

Start light and train for volume before intensity.

Ask most people if they had a good workout and they’ll say things like, “Oh yeah, it was so intense.” Or, “I’m going to be so sore tomorrow.” Or, “I finished my workout by doing a set to failure.”

 

It’s great to push yourself, but the biggest mistake that most people make is not building a foundation of strength. Everyone wants to jump in and max out with a weight that is “hard.” That’s exactly the wrong way to do it. Your workouts should be easy in the beginning. (See: How to Start Working Out.)

 

Training to failure is a good way to wear yourself down, not build yourself up. You should have reps left in you at the end of your workout (and at the end of each set)….“

 

Quelle:  https://jamesclear.com/best-exercises-basics

 

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Personal Fitness und Gruppentraining

Kalrsruhe / Baden-Baden / Rastatt / Ortenau:

http://www.aktiv-training.de/personal_training.html

Athletiktraining:

 http://www.aktiv-training.de/download/2013/02_02.04.13/Athletiktraining-und-Laufkoordination.pdf

Functional Training:

http://www.aktiv-training.de/download/2015/01_19.01.15/Functional-Training.pdf

Jörg Linder / www.aktiv-training.de

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Auf die Dauer …..

Kraft- und Fitnesstraining – Auf die Dauer hilft nur Power – Was nicht benutzt wird, baut der Körper ab:

http://www.aktiv-training.de/angebote_kraft-fitnesstraining.html

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Phasisch, tonisch und Muskelspindel

Hier ein bißchen was zur Muskulatur:

phasisch = schnell arbeitende Muskulatur

tonisch = haltende Muskulatur

  • werden von Muskelspindel gesteuert
  • die Museklspindel leitet und empfängt Signale

Die Muskelspindel ist der größte Rezeptorim Körper (und: Faszien sind übrigens auch ein Rezeptor bzw. erfüllen entsprechende Funktionen). Die Museklspindel bewirkt  die Muskel-Kontraktion

 

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Hebungen

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Wir empfehlungen nicht Hebungen aller Art, sondern die relevanten Grundübungen:

  • Kreuzheben
  • Kniebeugen
  • Drücken / Press

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Die Rumpfmuskulatur beim Laufen und beim Triathlon

Beim Laufen stabilisieren Ihre Rumpfmuskeln ihre Haltung, und ihre Bauchmsukeln (die auch Teil der Rumpfmuskulatur sind) sorgen für die notwendige Festigkeit beim Bodenkontakt.

Die entstehenden Kräfte beim jeweiligen Bodenkontakt werden u.a. über große Teile der Bauch- und Rumpfmuskulatur abgeleitet.

Daher macht es immer Sinn für Läufer und Triathleten die Bauch- und insbesondere Rumpfmuskulatur  gesondert und speziell zu trainieren. 

 

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Den Snatch erlernen

Um den Power-Snatch (Reißen mit der Langhantel) zu lernen kannst du natürlich mit einem Besenstil arbeiten.

Es gibt jedoch einen Nachteil:

Der Besenstil ist zu leicht, um ein wichtiges Element des Snatch zu lernen – das ist der Zug, der Pull.

Gut geeignet ist dagegen eine Hantelstange.

Du musst breit greifen, aber nicht zu breit:

  • Greifst du zu schmal, muss die Hantel einen zu langen Weg nach oben zurücklegen.
  • Greifst du zu breit, kannst du beim Pull keine richtige Geschwindigkeit aufbauen – und das ist beim Snatch ein wichtiges Kriterium.

 

 

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Fax: 07223 / 8005271
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Der Power-Snatch: Reißen mit der Langhantel

Der Snatch mit der Langhantel ist eine komplexe Bewegung:

Du hältst die Langhantel in den Händen, reißt sie während einem Sprung nach oben und bremst sie nach dem Sprung in der Rackposition über Kopf (Endposition) ab.

Beachte: Die Hantel legt einen verhältnismäßig langen Weg zurück.

Das Gewicht darf daher nicht zu schwer sein und das Bewegungstempo muss beim Sprung relativ hoch sein.

Du musst die Hantel breit greifen: Das verkürzt den Weg, den die Hantel bis in die Endposition über Kopf zurückzulegen hat.

 

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