Statisches Dehnen / Praxistipps

Wie schon erwähnt:

  • Statische Dehnübungen werden eingesetzt um die Beweglichkeit zu verbessern.

  • Dynamische Dehnübungen: Verbesserung und Erhalt der Beweglichkeit und beim Aufwärmen vor dem Sport.

Zur Verbesserung der Allgemeinen Beweglichkeit:

Faszienrollen und Massage-Bälle etc….die Geschmeidigkeit der Muskulatur verbessert sich….Verfilztes Bindegewebe (Faziengewebe) löst sich.

(Statisches) Dehnen – Praxistipps

– Vor dem Dehnen ist es grundsätzlich empfehlenswert die Muskulatur aufzuwärmen.

  • Nach dem Training sind statische Dehnungsübungen sehr sinnvoll und sollten unbedingt durchgeführt werden (die Muskulatur ist ja auch schon bzw. noch erwärmt).

– Im Allgemeinen ist früh am Morgen die Beweglichkeit relativ stark eingeschränkt. Um diese Zeit durchgeführt sind statische Dehnübungen daher nur wenig effektiv.

– Grundsätzlich langsame Bewegungsausführung bis der erwünschte Dehnungsgrad erreicht wird.

– Wir die Dehnung länger gehalten, kann der Dehnungsgrad – sobald sich die betreffende Muskulatur entspannt – weiter gesteigert werden.

– Die Entspannung des gedehnten Muskels kann zusätzlich gefördert werden, und zwar durch das Anspannen des antagonistischen Muskel.

Beispiel: Der Bizeps (in dem Fall der Agonist) wird gedehnt. Durch das Anspannen des Trizeps (in dem Fall der Antagonist) wird der Bizeps zusätzlich und mehr gedehnt.

Das ist dann schon der Übergang – der ist durchaus fließend – zum aktien dynamischen Dehnen (mit dem aktiven dynamischen Dehnen lassen sich in kürzerer Zeit teilweise deutliche Beweglichkeitsverbesserungen erreichen). 

Statische Dehnungen / Dauer:

20 bis 60 Sekunden, aber auch 90 Sekunden können sehr sinnvoll sein.

JÖRG LINDER AKTIV-TRAINING
Master of Arts in Gesundheitsmanagement und Prävention
Triathlon-Trainer-B-Lizenz (Langdistanz)
Kontakt /Mail: info@aktiv-training.de

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