Was machen die Arme beim Laufen?

Versuchen Sie zunächst einmal „ohne Arme“ zu laufen – d.h. verschränken Sie die Hände hinter dem Rücken resp. halten Sie mit einer Hand das Handgelenk der anderen Hand fest. – Laufen Sie los.

Laufen Sie so 50 m locker. Dann laufen Sie wieder „normal“ mit pendelnden Armen.

Dann laufen Sie wieder 50m wie der Gefangene von Alacatraz……

Sie werden spüren: Ihre Arme sind notwendig für eine gute und effektive Fortbewegung.

Hierfür ist es ideal, dass Sie Ihre Arme effektiv einsetzen: d.h. Ihre Arme pendeln aktiv.

Wenn Sie langsam joggen (sehr langsam joggen) pendeln Ihre Arme unter Umständen quer zur Laufrichtung (d.h. die Arme pendeln vor dem Körper). Das ist bei diesem Tempo kein größeres Problem.

Wenn Sie allerdings etwas zügiger (oder schnell) laufen möchten, sollten die Arme in Laufrichtung pendeln, also (eher) längs statt quer. Schauen Sie sich z.B. 100m-Sprinter an – hier pendeln die Arme ausschließlich in Laufrichtung.

Die Theorie alleine nützt nichts: Machen Sie immer wieder den 50m-Test „ohne Arme“, damit Sie wissen, wie es sich anfühlt „ohne“ zu laufen, dann erfährt das „mit“ eine ganz andere Bedeutung. (Aus eigener Erfahrung: Mit einer Schulterverletzung können Sie gemütlich Joggen, aber nicht zügig oder schnell laufen).


Jörg Linder – Master of Arts in Gesundheitsmanagement und Prävention

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