Osteoporose – Entstehung

Vitamin D und das Schildrüsenhormon Calcitonin lagern Kalzium in den Knochen ein. Das Parathormon aus der Nebenschilddrüse dagegen löst es aus dem Knochen heraus. Die Geschlechtshormone Östrogen und Testosteron sind verantwortlich für die Bildung und Wirkung dieser „Knochenhormone“.

Bei der Osteoporose ist dieser Regulationsmechanismus zwischen Hormonen und Einlagerung von Mineralien gestört.

Bei der Osteoporose wird daher das Knochenmaterial  weit über das normale Maß hinaus abgebaut. Die Matrix wird löchrig und Kalcium wird nicht ausreichend eingebaut und eingelagert.

Aktives Bewegungstraining und eine normal gesunde Ernährung ist mittelfristig der beste Weg in der Osteporoseprävention.

 

Laufen bei orthopädischen Beschwerden

Wenn Beschwerden durch Bewegung alleine (langsames Laufen) zurückgehen, sollte die Ursache in einem Defizit an Bewegung gesehen werden. Laufen hat in diesem Fall therapeutische Wirksamkeit, weil Bewegungsmangel zu Beschwerden geführt hatte.

Ein großer Teil funktioneller Probleme (nicht struktureller Probleme) sind durch Bewegung günstig zu beeinflussen.

Aber auch bei gravierenden strukturellen Veränderungen des Bewegungsapparates sind funktionelle Anpassungen des Bewegungsapparates möglich (z.B Hüftdyplasie; Hüftathrose; Kniedefekt).

Die Fähigkeit zum Laufen geht auch durch deutliche degenerative Veränderungen nicht ganz verloren.

Grundsätzlich gilt: Laufen – ja – allerdings nicht nur – sondern auch Funktionelles Training des Rumpfes (Core-Training), der Beinkraft und des Fußgelenkes.