Faszien, Propriozeption und Sensomotorik

Propriozeption bedeutet: Sinneswahrnehmung und Tiefensensibilität. Sie ist als sogenannter sechster Sinn ein Aspekt der Sensomotorik. 

Hier ein Beispiel für die Sensomotorik: Ein Einbeinstand auf einer instabilen Unterlage ist mitunter eine wackelige Angelegenheit. Es gibt verschiedene sensorische Rezeptoren im Körper. Faszien besitzen bis zu sechsmal mehr „Fühler“ als Muskelspindeln (auch dieser Punkt ist erst relativ neu erforscht). 

Diese Fühler und Rezeptoren ermöglichen im Zusammenspiel mit dem Zentralnervensystem, das sich der Sportler im Einbeinstand (automatisch) ausbalancieren und sich in allen Lagen positionieren kann.  

Faszien sind im Kontext der Sensomotorik ein Sinnesorgan und mitentscheidend für die Körperwahrnehmung. Zusammenfassend lässt sich sagen: Faszien enthalten zahlreiche

– Mechanonrezeptoren

– sensorische Rezeptoren und

– freie Nervenenden 

Das macht die Faszien zu einem Sinnesorgan.

Short and simple: Faszien sind wichtig für die Sensorik, die Sensomotorik und die Körperwahrnehmung…..“

 

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Aus: 7 Dinge, die du über Faszien und Faszientraining wissen musstvon Jörg Linder  /Published independently / erhältlich bei: amazon.de

JÖRG LINDER AKTIV-TRAINING
Master of Arts in Gesundheitsmanagement und Prävention
Triathlon-Trainer-B-Lizenz (Langdistanz)
Kontakt /Mail: info@aktiv-training.de

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